Unser erstes großes technisches Upgrade

2. August 2026

Die ersten Aufnahmen mit der DJI Osmo Pocket 3


Als wir unsere ersten Video-Aufnahmen von der Baustelle des Bibi & Tina - Freizeitparks Anfang Juli 2026 gemacht hatten, haben wir noch mit unseren normalen iPhones gefilmt. Da hatten wir zwar schon gemerkt, dass wir ein paar "Problemchen" hatten (insbesondere mit dem DJI Osmo Mobile Gimbal - siehe hierzu auch unser kleines lustiges Video am Ende dieses Beitrags), aber insgesamt liefen die Aufnahmen ganz gut. Für das zweite Video ("Baustellen-Update #1") hatten wir uns ja immerhin auch schon ein Stativ gekauft. Die echten Probleme merkten wir dann eigentlich erst, als wir das Videomaterial zu Hause mit CapCut schneiden wollten, um die Videos zu finalisiern.


Große Probleme mit dem Ton

Das größte Problem, das sich herausstellte, war die Tonqualität. Das Mikrofon des iPhones ist nicht so toll, wenn man die Kamera ein paar Meter weiter auf einem Stativ zu stehen hat. Wir haben in unseren ersten Videos ja einen Mix aus O-Ton (vor Ort direkt bei der Videoaufzeichnung gesprochen) und Voice-over, also zu Hause nachträglich vertont. Hier mussten wir leider deutliche Unterschiede in der Qualität feststellen, insbesondere auch bei der Lautstärke. Wir haben dann versucht, das so gut wie möglich mit der Software CapCut auszugleichen, aber da wurde uns klar: in Zukunft brauchen wir was anderes!


Die Wahl der DJI Osmo Pocket 3

Die Suche nach einer neuen Kamera ging also zunächst von den Problemen mit dem Ton aus. Wir brauchten etwas mit einem "richtigen" Bluetooth-Mikrofon! Aber auch sonst hatte uns die Arbeit mit iPhones und DJI Mobile Gimbal schon etwas genervt. Immer wieder Smartphone einspannen und ausspannen, das Ausrichten des iPhones und anderes fanden wir nicht so toll. Es sollte also in Zukunft eine echte Kamera werden.


Wir hatten dann einige Kameras recherchiert und am Ende fiel die Wahl auf die Osmo Pocket 3. Natürlich gibt es aktuell auch schon die Osmo Pocket 4 und wir hatten uns auch über die Unterschiede schlau gemacht. Unsere Entscheidung für die Osmo Pocket 3 fiel dann aber auch vor dem Hintergrund, dass wir das Ganze nicht kommerziell betreiben und kein Geld damit verdienen. Deshalb sollte es sich preislich also auch im Rahmen halten.

Erste Tests im Majaland Kownaty

Nachdem wir die Kamera erhalten hatten, mussten wir das Filmen mit ihr ja erstmal üben. Da kam uns die Idee mit dem Majaland Kownaty. Das ist ein kleiner Freizeitpark, der von Berlin aus nur 1,5 Autostunden entfernt ist. Er ist super für uns als Tagesausflug geeignet und überschaubar genug, um ein wenig zu testen. Immerhin war das ja auch der erste Freizeitpark, in dem wir gedreht haben. Wir konnten also auch gleich noch ein bisschen "filmerisch" üben.


Der Test insgesamt lief gut. Wir hatten ab und zu natürlich noch mit den Einstellungen und Menüs zu kämpfen (beispielsweise: "wie funktioniert denn jetzt die Zeitlupe?") aber dafür war der Tag ja auch gedacht. Im Grunde war da noch gar nicht klar, ob wir aus dem Material wirklich ein Video machen würden, das wir auf YouTube veröffentlichen wollen. Zurück in Berlin haben wir das Material dann aber doch gesichtet und festgestellt, dass  man daraus was machen kann. Herausgekommen ist unser drittes YouTube-Video, das ohne den Kauf der neuen Kamera gar nicht entstanden wäre. Insgesamt sind wir mit der DJI Osmo Pocket 3 wirklich zufrieden. Vor allem ist sie schön klein und handlich und man braucht nicht mehr das Handy zum filmen. Auch der Ton ist nun deutlich besser.


Weitere Erfahrungen aus unseren Übungen im Majaland 


Neben technischen Dingen haben wir natürlich auch "filmerisch" einiges aus dem Besuch im Majaland mitgenommen. Insbesondere, dass wir künftig noch mehr Videomaterial machen müssen, in dem wir direkt vor Ort etwas erzählen. Das erspart uns nachtägliche Voice-overs, die nach unserer Meinung nicht so natürlich rüberkommen. Außerdem ist es nicht so toll, wenn man zu viele Szenen hat, in denen man einfach an einer Stelle steht und etwas berichtet. Herumlaufen und dabei etwas erzählen dürfte bei unseren künftigen Videos also eine deutlich größere Rolle spielen, weil es einfach lebendiger ist. 


Aus dieser Erkenntnis ist nun noch ein weiteres Equipment dazugekommen, das wir in Zunkuft sicherlich öfter einsetzten werden: der Ulanzi MT-73, ein handlicher Selfie-Stick, mit dem wir (hoffentlich) gut im Gehen filmen können. So machen wir nach und nach immer mehr Erfahrungen.


Zum Schluss nun aber noch das bereits eingangs versprochene lustige Video. Es zeigt, wie unser Versuch missglückt, mit iPhone und DJI Mobile Gimbal bei unserem ersten Besuch der Bibi & Tina Baustelle einen schönen "Schwenk" hinzubekmmen. Statt zu schwenken, ist das Videobild einfach nach unten abgekippt... aber auch das war eine Erfahrung, aus der wir wieder lernen konnten.

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